PLD Space multipliziert Partnerschaften

PLD Space

– Neuigkeiten vom 13. Oktober 2019 –

PLD Space ist eines der ersten Unternehmen des europäischen „New Space“. Es wurde 2011 in Spanien gegründet. PLD Space arbeitet derzeit an der Entwicklung von zwei Weltraumraketen, einer suborbitalen Rakete namens MIURA 1 und einer weiteren Weltraumrakete namens MIURA 5. Zwischen 2013 und 2018 muss PLD Space 300 kg Nutzlast in eine niedrige Umlaufbahn befördern können Etwas mehr als 20 Millionen US-Dollar wurden dafür aufgewendet, um mehrere Projekte voranzutreiben.

Das spanische Unternehmen war somit in der Lage, mehrere Versionen des TREPEL-Motors herzustellen und zu testen, die seine Trägerraketen antreiben müssen. Es ist Teil des Future Launcher-Programms der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation, die ihr Glaubwürdigkeit verleiht und sie bei ihren Bemühungen unterstützt. So hat PLD Space auf Empfehlung der Europäischen Weltraumorganisation die Kapazität von MIURA 5 verdoppelt.

In den letzten Monaten hat PLD Space an Problemen mit der Wiederverwendung gearbeitet. Das Unternehmen hat ein Fallschirmsystem entwickelt und getestet. Dies ist es, was die suborbitalen Experimente, die mit MIURA 1 gestartet wurden, wiederherstellen wird. PLD Space hofft, später dasselbe System in Kombination mit dem Retropropulsion zu verwenden, um die erste Stufe seines Orbital-Launchers wiederherzustellen. Das spanische Unternehmen wird jedoch mit Wettbewerbern kämpfen müssen, die viel reicher als es sind und sich daher viel schneller bewegen können. MIURA 5 ähnelt Dutzenden anderer Trägerraketen, die auf denselben Markt abzielen.

Aus diesem Grund ist die Partnerschaft mit der ESA für PLD Space sehr wichtig. Das spanische Team scheint sehr effizient mit institutionellen Akteuren umzugehen. Derzeit wird mit der französischen Raumfahrtbehörde CNES die Möglichkeit diskutiert, ihre Rakete aus Französisch-Guayana zu starten. Eine andere Möglichkeit wäre, eine Rakete von einer Insel auf den Kanarischen Inseln aus zu starten. PLD Space hofft auf einen ersten suborbitalen Start im Jahr 2020, und MIURA 5 könnte ab 2022 folgen.

PLD Space besteht einen neuen Test

– Neuigkeiten vom 7. Mai 2019 –

PLD Space hat gerade einen Fallschirm-Sinkflugtest für seinen wiederverwendbaren Trägerraketen MIURA 5 bestanden.





PLD Space arbeitet mit RUAG Space zusammen

– Nachrichten vom 4. November 2018 –

PLD Space ist eines der europäischen Unternehmen, die auf dem Markt für Smallsats-Trägerraketen Fuß fassen wollen. Derzeit sind weltweit mehr als 100 Mikro-Trägerraketen in der Entwicklung. PLD Space erhielt zu Beginn des Sommers 9 Millionen Euro. Der Starter des spanischen Unternehmens ARION 2 hat ein vorbereitendes Entwicklungsprogramm der ESA integriert. Anfang Oktober haben wir erfahren, dass PLD Space einen Vertrag mit RUAG Space unterzeichnet hat, der Raketenkopfbedeckungen aus kohlefaserverstärktem Polymer liefern wird.

ARION 1 wird eine Suborbitalrakete sein, die 100 kg Nutzlast in 150 km Höhe für Forschungsprogramme in der Schwerelosigkeit transportieren kann. PLD Space gibt bekannt, dass ARION 1 die erste vollständig wiederverwendbare europäische Rakete werden soll. Das spanische Unternehmen untersucht eine Lösung basierend auf Fallschirmen und Retropropulsion. Der erste Flug von ARION 1 ist derzeit im Oktober 2019 geplant. Die für ARION 1 entwickelten Technologien bilden die Grundlage für ARION 2, einen Orbital-Träger. ARION 2 sollte in der Lage sein, 150 kg in einer niedrigen Umlaufbahn zu platzieren. Der erste Start von ARION 2 ist für 2021 geplant. Spanien ist insbesondere in der Entwicklung von Mikro-Startern aktiv. Zum Beispiel entwickelt Celestia Space ähnliche Programme.

PLD Space erhält neue Mittel in Höhe von 9 Millionen Euro

– Nachrichten vom 26. Juni 2018 –

In Spanien wird die Firma PLD Space mit der Produktion der ersten beiden ARION 1-Raketen beginnen. Dies werden suborbitale Fahrzeuge sein, die Experimente in Schwerelosigkeit durchführen können. ARION 2, der Orbitalwerfer des Unternehmens, wird derzeit aufgrund seiner Integration in das ESA-Programm „Future Launcher Preparatory Program“ (FLPP) modifiziert. Es soll Ende des Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt werden. PLD Space hat gerade 9 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten, was beweist, dass in Europa ein engagierter SmallSats-Launcher erwartet wird.

Mehrere Dutzend Mikro-Trägerraketen werden derzeit auf der ganzen Welt entwickelt. Sie bringen einen schnellen und personalisierten Service, der keinen schweren Launcher bieten kann. Aber der Preis pro Kilo ist höher. Gwynne Shotwell, die Nummer 2 von SpaceX, glaubt, dass diese Strategie zum Scheitern verurteilt ist. Ihre Firma hat den Lichtwerfer Falcon 1 genau deshalb aufgegeben, weil SpaceX nicht gesehen hat, wie man es profitabel macht.

Für viele traditionelle Spieler sind sinkende Preise die Zukunft. Preissenkungen sind aber nur möglich, weil die Raketen immer gigantischer und möglichst wiederverwendbar sind. Der CEO von ULA glaubt sogar, dass Unternehmen wie Rocket Lab und seine Kollegen verschwinden werden. Im besten Fall werden sie nur einen Nischenmarkt haben und traditionelle Trägerraketen werden den Großteil des SmallSats-Marktes mit viel niedrigeren Preisen ernten.

Bild von PLD Space.

Quellen

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